Handballnews

Alle aktuellen Nachrichten aus DKB Handball-Bundesliga. News, Ergebnisse und Tabellen aus der besten Handball-Liga der Welt.
  1. Das Restprogramm im Titel-Endspurt der HBL zum Durchklicken:

    Der Traum vom Titel beim THW Kiel lebt! Seit dem Sieg im Nordderby gegen die SG Flensburg-Handewitt haben die Kieler wieder eine realistische Chance im Meisterschaftsrennen.

    Allerdings sind die Zebras auf einen Patzer des Tabellenführers angewiesen. Zwei Siege trennen die SG noch von der Titelverteidigung.

    Für wen stehen die Chancen im Titelkampf besser? Wo lauern die größten Stolpersteine?

    SPORT1 wirft einen Blick auf den Endspurt in der Bundesliga.

  2.  Rekordmeister THW Kiel hat seine Titelchance in der Handball-Bundesliga gewahrt.

    Der EHF-Cup-Sieger löste seine Pflichtaufgabe gegen GWD Minden mit 39:19 (19:9) standesgemäß und verkürzte den Rückstand auf Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt bei noch zwei ausstehenden Spielen auf zwei Punkte (DATENCENTER: Die Tabelle).

    Bester Kieler Werfer war Lukas Nilsson mit neun Treffern. Für den THW war es der elfte Ligasieg in Serie.

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    Die Füchse Berlin sind der Europapokal-Teilnahme unterdessen ein Stück näher gekommen. Das Team von Trainer Velimir Petkovic gewann am 32. Spieltag gegen die Rhein-Neckar Löwen 34:33 (20:14) und verbesserte sich auf den fünften Tabellenplatz. Die Löwen, die als Vierter bereits die Teilnahme am EHF-Cup sicher haben, mussten nach zuvor vier Siegen in Folge wieder eine Niederlage hinnehmen.

    Nationalspieler Paul Drux war mit acht Treffern bester Torschütze der Gastgeber, die ihren fünften Sieg in Folge feierten. Beinahe hätten die Berliner dabei eine scheinbar beruhigende Acht-Tore-Führung verspielt, retteten den Sieg jedoch über die Zeit.

    Die Sonntagsspiele im Stenogramm:

    Die Eulen Ludwigshafen - Bergischer HC 23:22 (9:14)
    Tore: Dippe (4/4), Falk (4), Salger (4), Dietrich (2), Stüber (2), Bührer (2), Hideg (1), Haider (1), Feld (1), Remmlinger (1), Scholz (1) für Ludwigshafen - Boomhouwer (8/2), Arnesson (5), Gutbrod (2), Nippes (2), Baena Gonzalez (1), Fraatz (1), Petrovsky (1), Gunnarsson (1), Criciotoiu (1) für den Bergischen HC
    Zuschauer: 2004

    THW Kiel - TSV GWD Minden 39:19 (19:9)
    Tore: Nilsson (9), Dahmke (7), Pekeler (5), Rahmel (4), Ekberg (3/3), Weinhold (3), Duvnjak (3), Reinkind (2), Firnhaber (2), Wiencek (1) für Kiel - Korte (4), Gullerud (3), Rambo (3), Michalczik (2), Gulliksen (2), Manssin (1), Savvas (1), Staar (1), Zvizej (1), Cederholm (1) für Minden
    Zuschauer: 10.285

    Füchse Berlin - Rhein-Neckar-Löwen 34:33 (20:14)
    Tore: Drux (8), Lindberg (7), Holm (6), Wiede (6), Elisson (3), Gojun (2), Koch (1), Marsenic (1) für Berlin - Schmid (8), Sigurdsson (7), Kohlbacher (6), Larsen (3), Lipovina (3), Fäth (2), Groetzki (2), Abutovic (1), Guardiola (1) für Rhein-Neckar
    Zuschauer: 9000

  3. Es sind die Wochen der Entscheidung für den THW Kiel.

    Vor einer Woche feierten die Norddeutschen den Titel im EHF-Pokal und bereiteten so ihrem scheidenden Erfolgstrainer Alfred Gislason schon mal einen rauschenden Abschied.

    "Die Reaktion der Zuschauer war wie ein Abschiedsgeschenk für mich und meine Arbeit. Das war ein extrem bewegender Moment", sagte Gislason nach dem 26:22 (16:10) im "Finale to Huus" gegen Cup-Verteidiger Füchse Berlin.

    Verlieren verboten für den THW Kiel

    Doch aller Euphorie zum Trotz: Die Kieler tun gut daran, sich möglichst schnell wieder aufs Wesentliche zu konzentrieren: Den Titelkampf in der Handball-Bundesliga. Am Sonntag treffen die Kieler auf den TSV GWD Minden. (Handball-Bundesliga: THW Kiel - TSV GWD Minden, 16 Uhr im LIVETICKER)

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    Patzen die Kieler, ist die Meisterschaft quasi entschieden. Denn Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt liegt vier Punkte vor den Kielern. Die Flensburger haben 32 von 34 Spielen absolviert, die Kieler eins weniger. Das Team von Gislason braucht den Sieg, um wieder auf zwei Punkte Rückstand zu verkürzen.

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    Unterschätzen sollten die Kieler den Gegner aus Minden auf jeden Fall nicht. "Im Hinspiel lagen wir in der zweiten Halbzeit zurück, konnten erst am Ende einen noch deutlich Sieg einfahren", erinnerte sich Keeper Andreas Wolff. "Deshalb müssen wir Sonntag voll da sein, alles in diese Begegnung investieren."

    Löwen kämpfen um Platz drei

    Zuvor empfangen die Füchse Berlin im Verfolger-Duell die Rhein-Neckar Löwen. Die Füchse brauchen den Sieg, um sich Platz fünf von der MT Melsungen wiederzuholen. Die Löwen kämpfen mit dem SC Magdeburg um Platz drei. (Handball-Bundesliga: Füchse Berlin - SG Flensburg-Handewitt, 13.30 Uhr im LIVETICKER)

    Zeitgleich mit den Kielern empfangen Die Eulen Ludwigshafen den Bergischen HC. (Handball-Bundesliga: Die Eulen Ludwigshafen - Bergischer HC, 16 Uhr im LIVETICKER)

    So können Sie Kiel gegen Minden LIVE verfolgen:

    TV: Sky
    Stream: Sky go
    Liveticker: SPORT1.DE und SPORT1 App

     

  4. Handball-Bundesligist SG BBM Bietigheim hat im Kampf um den Klassenerhalt einen immens wichtigen Sieg gefeiert. Am 32. Spieltag gewann der Vorletzte daheim gegen den TBV Lemgo 25:23 (13:10) und schloss nach Punkten zum VfL Gummersbach auf, der auf dem 16. Platz und damit auf dem ersten Nichtabstiegsplatz liegt. (Spielplan der HBL)

    Vor 2400 Zuschauern konnte auch ein starker Patrick Zieker, der zehn Tore beisteuerte, die Niederlage für Lemgo nicht verhindern. Der zweimalige deutsche Meister bleibt auf dem zehnten Tabellenplatz. Bietigheim muss in der kommenden Woche beim SC Magdeburg antreten, am letzten Spieltag kommt es zum möglicherweise entscheidenden Duell gegen Gummersbach.

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  5. Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt hat im Meisterrennen der Handball-Bundesliga vorgelegt. (Tabelle der HBL)

    Die Mannschaft von Trainer Maik Machulla gewann am 32. Spieltag beim TVB Stuttgart 30:20 (14:9) und ist nur noch zwei Siege von der erfolgreichen Titelverteidigung entfernt. Flensburg liegt mit 60:4 Punkten vier Zähler vor Rekordmeister THW Kiel (56:6), der den alten Abstand auf den Nordrivalen am Sonntag gegen GWD Minden wiederherstellen kann. (Spielplan der HBL)

    In Stuttgart war Rückraumspieler Rasmus Lauge mit sieben Treffern bester Flensburger Werfer. Die SG tat sich bis Mitte der ersten Halbzeit schwer. Nach 15 Minuten brachte Lauge die SG mit seinem Treffer zum 7:6 das erste Mal in Front. Im zweiten Abschnitt brachten die Flensburger den Sieg souverän über die Zeit.

    Magdeburg setzt Löwen weiter unter Druck

    Die Rhein-Neckar Löwen siegten gegen FA Göppingen 33:27 (15:17) und sind mit 50:12 Punkten Dritter. Verfolger SC Magdeburg (50:14) hielt durch einen 29:25 (14:12)-Sieg gegen Altmeister VfL Gummersbach als Vierter den Druck auf die Löwen aufrecht. Gummersbach (13:51) hat bei einem Spiel mehr nur zwei Zähler Vorsprung auf die SG BBM Bietigheim (11:51) auf dem ersten Abstiegsplatz.

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    Die MT Melsungen feierte einen 28:25 (12:10)-Erfolg gegen die TSV Hannover-Burgdorf und verdrängte die Füchse Berlin von Platz fünf - dem letzten zu vergebenen EHF-Cup-Platz. Der SC DHfK Leipzig besiegte den HC Erlangen mit 26:25 (12:14).

  6. Die Titelverteidigung für die SG Flensburg-Handewitt in der Handball-Bundesliga rückt immer näher.

    Drei Spieltage vor Saisonende hat die Mannschaft von Trainer Maik Machulla zwei Punkte Vorsprung auf Verfolger THW Kiel. (Tabelle der HBL)

    Nach der zweiten Saisonpleite vor knapp zwei Wochen in Kiel kehrten die Flensburger im darauffolgenden Spiel mit einem souveränen 30:24-Sieg gegen MT Melsungen in die Erfolgsspur zurück. 

    Flensburg in Stuttgart gefordert

    Nun steht die Pflichtaufgabe beim TVB 1899 Stuttgart (HBL: TVB 1898 Stuttgart - SG Flensburg-Handewitt, ab 19 Uhr im LIVETICKER) auf dem Programm.

    "Ich denke nicht, dass wir nervös werden", sagte SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke bei Sky. "Auch in Kiel waren wir meiner Meinung nach die bessere Mannschaft, aber wir haben unsere Chancen nicht genutzt."

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    Dementsprechend wichtig war im Anschluss der deutliche Sieg gegen Melsungen. "Mentalität und Einstellung waren bei meinen Jungs sehr gut", erklärte Machulla. "Das war genau die richtige Reaktion nach dem Spiel in Kiel."

    Schwer vorstellbar, dass sich Flensburg nach dem bisherigen Saisonverlauf in den letzten drei Partien gegen Stuttgart, die Füchse Berlin und den Bergischen HC noch die Butter vom Brot nehmen lässt. (Spielplan der HBL)

    "Unglaublich, dass wir drei Spieltage vor Schluss nur zwei Spiele verloren haben – und die auch noch unglücklich", zeigt sich Schmäschke von den Darbietungen des Teams beeindruckt. 

    "Man merkt, dass wir uns nicht vom Weg abbringen lassen. Die nächsten Spiele, die wir vor der Brust haben, sind Endspiele und wir müssen uns auf jedes fokussieren. Wir gehen gestärkt und mit gradem Rücken in die letzten Partien", fügte der Geschäftsführer hinzu.

    Magdeburg will auf Platz drei

    Am Donnerstagabend stehen noch drei weitere Begegnungen des 32. Spieltags auf dem Programm.

    Im Kampf um Platz drei, den aktuell die Rhein-Neckar Löwen belegen, bekommt es der viertplatzierte SC Magdeburg mit Abstiegskandidat VfL Gummersbach zu tun (HBL: SC Magdeburg - VfL Gummersbach, ab 19 Uhr im LIVETICKER).

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    Außerdem spielt Melsungen gegen den TSV Hannover-Burgdorf (HBL: MT Melsungen -TSV Hannover-Burgdorf, ab 19 Uhr im LIVETICKER) und SC DHfK Leipzig trifft auf HC Erlangen (HBL:SC DHfK Leipzig trifft auf HC Erlangen, ab 19 Uhr im LIVETICKER).

    So können Sie Stuttgart gegen Flensburg LIVE verfolgen:

    TV: Sky
    Stream: Skygo
    Liveticker: Sport1.de und SPORT1 App

  7. Durch den Titelgewinn des THW Kiel im EHF-Pokal bekommt die Bundesliga einen zusätzlichen internationalen Startplatz für die kommende Saison.

    Eine entsprechende Entscheidung der Europäischen Handball Föderation (EHF) teilte die HBL am Dienstag mit. Damit berechtigt im kommenden Jahr auch der sechste Platz in der Bundesliga für eine Teilnahme am EHF-Pokal.

    Für die Champions League qualifiziert sich qua Reglement zunächst zwar nur der deutsche Meister. Ein zusätzlicher Platz kann nach Saisonende aber bei der EHF beantragt werden und dürfte sicher sein. Vorbehaltlich einer positiven Entscheidung des Dachverbandes würden dann der Dritt- bis Sechstplatzierte der Abschlusstabelle in der Saison 2018/19 im EHF-Cup an den Start gehen.

    Sicher international vertreten sein werden in der kommenden Saison die SG Flensburg-Handewitt, der THW Kiel, die Rhein-Neckar Löwen und der SC Magdeburg.

    Um die restlichen beiden Plätze kämpfen an den letzten drei Spieltagen vier Teams. Die Füchse Berlin, die MT Melsungen und der Bergische HC liegen dabei punktgleich (36:26) im Rennen, doch auch Frisch Auf Göppingen hat mit 34:28-Zählern noch realistische Chancen.

  8. Konfettiregen, Feuerwerk, Champagner-Dusche - all das hatte Alfred Gislason schon oft erlebt.

    Doch was sich nach dem Triumph im EHF-Pokal, seinem 20. und womöglich letzten Titelgewinn mit dem THW Kiel, in der Halle abspielte, berührte den im Sommer scheidenden Erfolgstrainer der Zebras tief.

    "Die Reaktion der Zuschauer war wie ein Abschiedsgeschenk für mich und meine Arbeit. Das war ein extrem bewegender Moment", sagte Gislason, noch immer sichtlich ergriffen von den emotionalen Momenten nach dem 26:22 (16:10) im "Finale to Huus" gegen Cup-Verteidiger Füchse Berlin.

    Wiencek: "Schade, dass er aufhört"

    "Alfred, Alfred, Alfred", hallte es unmittelbar nach dem Schlusspfiff aus über 10.000 Kehlen - und der sonst so beherrschte Gislason bedankte sich mit vier tiefen Verbeugungen, in jede Himmelsrichtung eine. In den Jubel über die erste internationale Trophäe für den THW seit dem Champions-League-Triumph von 2012 mischte sich eine gehörige Portion Wehmut.

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    "20 Titel mit einem Klub sind einzigartig. So einem Trainer gönnt man alles", sagte Kiels Nationalspieler Patrick Wiencek: "Es ist schade, dass er aufhört, aber er kann jetzt mit einem guten Gefühl in die Rente gehen."

    "Es war richtig schön", resümierte Gislason nach seinem letzten internationalen Auftritt mit den Zebras. Drei Liga-Spiele sind es noch - dann ist seine ruhmreiche Karriere als Vereinstrainer nach 22 Jahren in der Bundesliga und elf Jahren in Kiel endgültig vorbei.

    Gislason glaubt nicht an Meisterschaft

    Dass nach dem Pokalsieg im April und dem Europacup-Triumph nun auch noch der Meistertitel hinzukommt, glaubt Gislason nicht.

    "Natürlich würde ich gerne noch ein weiteres Geschenk von Flensburg entgegennehmen, aber damit rechne ich nicht", sagte der 59-Jährige angesichts von zwei Punkten Rückstand auf die SG Flensburg-Handewitt: "Ich werde die Spiele einfach genießen. Dass es in drei Wochen zu Ende geht, begreife ich noch nicht."

    Füchse-Trainer adelt Gislason

    Füchse-Trainer Velimir Petkovic adelte Gislason nach dem verlorenen Finale, dem achten deutschen Endspiel in der Geschichte des Wettbewerbs, als "einen der Größten der Branche".

    Er sei zwar "sehr enttäuscht", dass es nach 2015 und 2018 nicht zum dritten Europacup-Titel für den Hauptstadt-Klub gereicht hatte. Doch wegen des Abschieds seines Trainerkollegen könne er damit leben. "Nun freue ich mich, dass er geht, denn nun können auch andere wieder Titel holen", sagte Petkovic mit einem Augenzwinkern.

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    Der hinter der Königsklasse zweitwichtigste Europacup-Wettbewerb im Handball ist übrigens seit jeher fest in den deutscher Hand: Durch den Kieler Titelgewinn schraubte die Bundesliga ihre Erfolgsbilanz auf 15 Siege in den vergangenen 16 Auflagen. Rekordsieger sind neben Frisch Auf Göppingen und dem SC Magdeburg nun auch die Zebras mit vier Titeln.