Handballnews

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  1. Wenige Augenblicke nach dem packenden Champions-League-Auftakt des deutschen Rekordmeisters THW Kiel gegen Vive Kielce (30:30) haderte Trainer Filip Jicha. "Es war ein starkes Spiel zum Auftakt der Champions League, aber es fühlt sich an wie ein Punktverlust", sagte der 37 Jahre alte Tscheche den Kieler Nachrichten.

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    Augenblicke zuvor hatte Miha Zarabec die Vorentscheidung zum 31:29 freistehend vor dem Ex-Kieler Andreas Wolff in der Hand, doch der Nationalkeeper reagierte überragend mit der rechten Schulter. 

    Drei Passstationen später ließ Alex Dujshebaev den Großteil der 8223 Fans in der Kieler Arena mit seinem Ausgleichstreffer verstummen.

    Pekeler hadert mit Schiedsrichtern

    "Wir erarbeiten uns in den letzten Minuten gut einen Zwei-Tore-Vorsprung. Wir müssen lernen, den in den letzten 30 Sekunden auch nach Hause zu bringen", forderte Jicha von seiner Mannschaft.

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    Sein Kreisläufer Hendrik Pekeler haderte hingegen vor allem mit dem slowenischen Schiedsrichtergespann: "Wir sind alle keine Fans von Schauspieleinlagen. Aber wenn die Schiedsrichter so pfeifen, müssen wir auch damit anfangen."

    Trotz des aufgestauten Frusts und den Emotionen dürfte Jicha jedoch vor allem den Österreicher Nikola Bilyk als einen großen Lichtblick gesehen haben. Der 22-Jährige zeigte eine sehr überzeugende Leistung und avancierte mit sieben Treffern aus neun Versuchen zum besten Spieler auf Kieler Seite.

    An Wolff war die ganze Hektik abgeprallt: In seiner alten Heimat konnte keiner dem 28-Jährigen seine prächtige Laune nehmen. "Ich bin sehr, sehr froh", sagte er schlicht.

  2. Der THW Kiel verzweifelte an seinem Ex-Keeper Andreas Wolff, dagegen gelang der SG Flensburg-Handewitt zum Auftakt der Champions League ein Arbeitssieg.

    Während sich der THW gegen Vive Kielce und den starken Wolff durch einen Gegentreffer in letzter Sekunde mit einem 30:30 (14:15) zufriedengeben musste, bewiesen die Flensburger beim RK Celje Nervenstärke.

    Drei Tage nach der Derby-Niederlage in der Bundesliga in Kiel setzte sich der Meister mit 25:24 (13:12) durch.

    Kiel gibt Sieg in letzter Sekunde aus der Hand

    504 Tage hatte der dreimalige Titelträger Kiel in der Champions League gefehlt, bis zum letzten Spielzug sah es nach einer gelungenen Rückkehr aus. Dann traf Alex Duschebajew ins Tor - und THW-Trainer Filip Jicha ins Herz. "Leider haben wir heute einen Punkt verloren", sagte der frühere Welthandballer bei Sky: "Wenn man 30 Sekunden vor dem Ende mit zwei Toren führt, sollte man das nach Hause bringen."

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    Auch Meister Flensburg musste bis kurz vor Schluss kämpfen, ehe der wichtige Auswärtssieg in Celje feststand. Trainer Maik Machulla hatte vor der Partie gefordert, "besser und schlauer" zu agieren als beim 24:28 in Kiel.

    Flensburg mit wichtigem Sieg

    Wie anfällig sein Team in der Frühphase der Saison ist, musste der Meistertrainer zu Beginn der zweiten Halbzeit mitansehen. Aus der Pausenführung wurde innerhalb weniger Minuten ein Drei-Tore-Rückstand (15:18). Erst drei Minuten vor dem Ende eroberten die Gäste die Führung zurück.

    Der hart erkämpfte Erfolg in Slowenien war der erste Schritt auf dem langen Weg zum Final Four in Köln (30./31. Mai 2020).

    Nach dem Titelgewinn 2014 im Finale gegen Kiel haben die Flensburger das Finalturnier stets verpasst. In der Gruppe A treffen sie in dieser Saison unter anderem noch auf die Favoriten Paris St. Germain und FC Barcelona.

    Kiel, vor vier Jahren letzter deutscher Teilnehmer am Final Four, bekommt es mit Vorjahresfinalist Telekom Veszprem und Titelverteidiger Vardar Skopje zu tun. Nur die Gruppensieger qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale.

  3. Die TSV Hannover-Burgdorf hat in der Handball-Bundesliga die Tabellenführung durch die Einstellung ihres Startrekordes erfolgreich verteidigt.

    Durch das 30:24 (13:8) gegen den Bergischen HC schafften die Niedersachsen wie bei ihrer Bestmarke von 2017 im fünften Saisonspiel den fünften Sieg. Mit 10:0 Punkten liegen die Recken zwei Zähler vor dem SC Magdeburg und den Rhein-Neckar Löwen (beide 8:2 Zähler) (DATENCENTER: Die Tabelle). 

    "Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Unsere Abwehr war bis zur letzten Sekunde super", sagte Hannovers Coach Antonio Carlos Ortega: "Wir sind jetzt mindestens eine Woche Tabellenführer, und ich hoffe, das bleibt auch noch ein bisschen länger so."

    Füchse mit zweitem Sieg in Serie

    Weit entfernt von der Spitze, aber im Aufwind befinden sich die Füchse Berlin: Nach zwei Niederlagen in den ersten drei Saisonspielen feierte das Team von Velimir Petkovic beim 36:27 (21:15) gegen den TVB Stuttgart den zweiten Sieg in Serie und verbesserte sich auf Platz sieben. Schon der vierte Sieg im fünften Spiel gelang dem SC DHfK Leipzig (26:25 gegen Frisch Auf Göppingen), der sich an Meister SG Flensburg-Handewitt (5.) auf Platz vier vorschob.

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    Hannover war den Gästen klar überlegen und geriet nicht einmal in Rückstand. Dem BHC gelang lediglich in der Anfangsphase ein Gleichstand zum 3:3, danach zogen die Hausherren davon. Beste TSV-Werfer waren Timo Kastening und Morten Olsen mit jeweils sechs Treffern.

    Die Sonntagspiele  im Stenogramm:

    HC Erlangen - TBV Lemgo Lippe 26:26 (12:13)
    Tore: Ivic (7), Sellin (4/1), Bissel (3), Firnhaber (3), Haass (3), Von Gruchalla (3/2), Büdel (2), Link (1) für Erlangen - Guardiola (9), Suton (4), Reimann (3), Baijens (2), Cederholm (2), Klimek (2), Elisson (2), Carlsbogard (1), Zerbe (1) für Lemgo
    Zuschauer: 3354

    HSG Wetzlar - HSG Nordhorn-Lingen 34:27 (18:10)
    Tore: Cavor (8), Björnsen (7), Rubin (5), Holst (4/1), Torbrügge (4), Feld (2), Mirkulovski (2), Lindskog (2) für Wetzlar - Mickal (7/2), Kalafut (4), Pöhle (4), Heiny (3), Vorlicek (3), Seidel (2), Weber (2/1), De Boer (1), Prakapenia (1) für Nordhorn
    Zuschauer: 3412

    DHfK Leipzig - FA Göppingen 26:25 (14:11)
    Tore: Wiesmach (8/3), Binder (5), Semper (4), Weber (4), Gebala (3), Kristjansson (1), Mamic (1) für Leipzig - Schiller (11/5), Kneule (4), Rentschler (3),Heymann (2), Theilinger (2), Kozina (2), Sliskovic (1) für Göppingen
    Zuschauer: 3542

    Füchse Berlin - TVB Stuttgart 36:27 (21:15)
    Tore: Ernst (5), Marsenic (5), Drux (4), Koch (4), Lindberg (4/2), Wiede (4), Müller (3), Simak (3/2), Gojun (2), Holm (1), Struck (1) für Berlin - Asgeirsson (5), Schmidt (5), Lonn (4), Zieker (4), Häfner (2), Pesevski (2), Röthlisberger (2), Markotic (1), Pfattheicher (1), Wieling (1) für Stuttgart
    Zuschauer: 6318

    TSV Hannover-Burgdorf - Bergischer HC 30:24 (13:8)
    Tore: Olsen (7), Kastening (6/3),  Böhm (4), Büchner (3), Martinovic (3), Cehte (2), Mavers (1), Patrail (1), Thiele (1), Pevnov (1), Feise (1) für Hannover - Gunnarsson (5/5), Weck (3), Damm (3), Boomhouwer (3), Babak (3), Johannsson (2),  Darj (1), Petrovsky (1), Arnesson (1), Fraatz (1), Stutzke (1) für den BHC
    Zuschauer: 3883

  4. Auftakt für die SG Flensburg-Handewitt und den THW Kiel in der Handball-Champions-League. 

    Ganze 511 Tage nach dem letzten Auftritt bestreitet der THW Kiel in der heimischen Sparkassen-Arena gegen KS PGE VIVE Kielce (Handball, Champions League: THW Kiel - KS Kielce, ab 19 Uhr im LIVETICKER) wieder ein Spiel ein der Königsklasse des Handballs.

    Doch damit nicht genug. Zugleich kommt es im Duell mit dem polnischen Serienmeister auch zu einem Wiedersehen mit Andreas Wolff. Der Nationaltorhüter wechselte erst im Sommer aus Kiel nach Kielce und kehrt nun ausgerechnet bei seinem ersten großen Spiel für den neuen Verein auf internationaler Ebene zurück an die alte Wirkungsstätte.

    Flensburg auswärts in Celje gefordert

    Bereits zuvor bekommt es die SG Flensburg-Handewitt gleich zum Auftakt mit einem echten Schwergewicht zu tun. Drei Tage nach der bitteren 24:28-Niederlage im Topspiel der Bundesliga gegen den THW muss das Team von Maik Machulla auswärts bei RK Celje (Handball, Champions League: SG Flensburg-Handewitt - RK Celje Pivovarna Lasko, ab 17 Uhr im LIVETICKER) ran.

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    Die Slowenen sind ihrerseits 23-maliger Landesmeister und konnten obendrein im Jahr 2004 auch die Champions League gewinnen. Zuletzt standen sich beide Vereine in der letztjährigen Gruppenphase gegenüber. Damals verlor die SG das Spiel in der Zlatorog Hall mit 20:23.

    Diesmal wird der amtierende deutsche Meister daher auf einen Sieg hoffen, um optimal in die Gruppenphase zu starten, bevor es bereits am kommenden Mittwoch gegen Elverum Handball aus Norwegen geht.

    So können Sie die Handball-Champions-League LIVE verfolgen:

    TV:Sky
    Stream:Skygo
    Liveticker: Sport1.deund SPORT1 App

  5. Der SC Magdeburg hat am 5. Spieltag der Bundesliga seine erste Niederlage kassiert, bei der kriselnden MT Melsungen verlor die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert nach vier Siegen in Serie mit 29:31 (13:16).

    Das ambitionierte Team aus Melsungen hatte zuletzt eine herbe 23:36-Pleite beim Aufsteiger aus Balingen hinnehmen mussten. Für das Team um Nationalspieler Finn Lemke war es der zweite Saisonsieg.

    In der Spitzengruppe etablierten sich auch wieder die Rhein-Neckar Löwen. Das Team von Trainer Kristjan Andresson setzte sich angeführt von einem starken Uwe Gensheimer, der zehn Tore erzielte, 37:26 (17:12) gegen HBW Balingen-Weilstetten durch und hat nun 8:2 Punkte. Einziges ungeschlagenes Team ist Tabellenführer TSV Hannover-Burgdorf (8:0) (DATENCENTER: Die Tabelle).

    Im Spitzenspiel setzte sich der THW Kiel mit 28:24 gegen die SG Flensburg-Handewitt durch

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    Die Spiele im Stenogramm:

    THW Kiel - SG Flensburg-Handewitt 28:24 (18:13)
    Tore: Nilsson (5), Ekberg (5/3), Jacobsen (4), Pekeler (4), Bylik (3), Reinkind (3), Wiencek (2), Weinhold (2) für Kiel - Johannessen (5), Röd (4), Golla (3), Jondal (3), Zachariassen (2), Steinhauser (2), Wanne (2/1), Svan (1), Jeppsson (1), Gottfridsson (1) für Flensburg
    Zuschauer: 10.285

    Rhein-Neckar Löwen - HBW Balingen-Weilstetten 37:26 (17:12)
    Tore: Gensheimer (10/2), Kohlbacher (6), Schmid (6), Fäth (5), Groetzki (3), Nielsen (2), Kirkelokke (2), Lagarde (1), Ganz (1), Tollbring (1/1) für die Rhein-Neckar Löwen - Nothdurft (4), Gretarsson (4/2), Lipovina (3), Schoch (3), Saueressig (2), Meschke (2), Niemeyer (2), Taleski (2), Zobel (1), Roller (1), De la Pena Morales (1), Thomann (1/1) für Balingen
    Zuschauer: 5262

    TSV GWD Minden - Die Eulen Ludwigsbhafen 29:23 (13:13)
    Tore: Michalczik (7), Gulliksen (5), Meister (4), Rambo (4), Korte (3), Savvas (2/2), Staar (1), Reissky (1), Knorr (1), Gullerud (1) für Minden - Hofmann (4), Mappes (4), Haider (3), Müller (3), Neuhaus (3), Durak (3/2), Stüber (2), Remmlinger (1) für Ludwigshafen
    Zuschauer: 2089

    MT Melsungen - SC Magdeburg 31:29 (16:13)
    Tore: Reichmann (12/4), Mikkelsen (5), Kuhn (5), Maric (3), Häfner (2), Allendorf (2), Danner (1), Schneider (1) für Melsungen - Hornke (6/3), Lagergren (4), Damgaard (4), Pettersson (4/1), Musa (3), Bezjak (2), O´Sullivan (2), Schmidt (2), Musche (1), Chrapkowski (1) für Magdeburg
    Zuschauer: 4098

  6. Die Kieler Zuschauer feierten den Derbysieg mit "Oh, wie ist das schön"-Gesängen, die THW-Spieler bedankten sich nach dem hart erkämpften Prestigerfolg gegen den Erzrivalen SG Flensburg-Handewitt für die lautstarke Unterstützung.

    Mit 28:24 (18:13) gewann der Rekordmeister das Topspiel der Bundesliga und fügte dem Titelverteidiger die erste Saisonniederlage zu. Die Hoffnungen der Kieler auf die erste Meisterschaft seit 2015 leben, der Titelkampf verspricht in dieser Saison noch spannender zu werden.

    "Die erste Halbzeit war mit unsere beste Leistung", sagte THW-Coach Filip Jicha bei Sky und ergänzte mit Blick auf die Tabelle: "Das ist eine Wahnsinnsliga, die Mannschaften sind sehr ausgeglichen." 

    "Wir wollten es unbedingt vermeiden, von Anfang an wieder mit vier Minuspunkten hinterher zu laufen", sagte Nationalspieler Hendrik Pekeler: "Da hatten wir uns letztes Jahr schon frühzeitig unnötig unter Druck gesetzt. So sind wir jetzt mittendrin und halten alles offen."

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    In Kiel entwickelte sich von Beginn an ein temporeiches Spiel, in dem zunächst der Flensburger Torhüter Torbjörn Bergerud mit mehreren starken Paraden brillierte. Im Angriff leistete sich der Titelverteidiger aber ungewöhnlich viele leichte Fehler, sodass der THW knapp zehn Minuten vor Ende der ersten Halbzeit erstmals auf vier Tore davonziehen konnte, zur Pause waren es sogar fünf Treffer Vorsprung.

    Flensburg kommt furios aus der Kabine

    In die zweite Halbzeit starteten die Flensburger furios und glichen innerhalb von nur rund sechs Minuten zum 18:18 aus. Anschließend entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, die Entscheidung fiel wenige Minuten vor Schluss, als sich die Kieler auf drei Tore absetzten.

    Kiel hat nach dem Prestigeerfolg 6:2 Punkte auf dem Konto. Die Flensburger, die in der vergangenen Woche bei der HSG Wetzlar überraschend nicht über ein Remis hinausgekommen waren, liegen nach dem erneuten Dämpfer bei 7:3 Zählern (DATENCENTER: Die Tabelle).

    Bei einer Niederlage hätte der THW, der in dieser Spielzeit bereits 31:32 beim SC Magdeburg unterlag, schon früh in der Saison unter Druck gestanden. Sowohl den Supercup gegen Flensburg als auch das Finale der Klub-WM gegen den FC Barcelona hatten die Kieler verloren.

    Erste Niederlage für Magdeburg

    Auch der SC Magdeburg kassierte am Donnerstag seine erste Niederlage, bei der kriselnden MT Melsungen verlor die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert nach vier Siegen in Serie mit 29:31 (13:16). Das ambitionierte Team aus Melsungen hatte zuletzt eine herbe 23:36-Pleite beim Aufsteiger aus Balingen hinnehmen mussten. Für das Team um Nationalspieler Finn Lemke war es der zweite Saisonsieg.

    In der Spitzengruppe etablierten sich auch wieder die Rhein-Neckar Löwen. Das Team von Trainer Kristjan Andresson setzte sich angeführt von einem starken Uwe Gensheimer, der zehn Tore erzielte, 37:26 (17:12) gegen HBW Balingen-Weilstetten durch und hat nun 8:2 Punkte. Einziges ungeschlagenes Team ist Tabellenführer TSV Hannover-Burgdorf (8:0). 

    Die Spiele im Stenogramm:

    THW Kiel - SG Flensburg-Handewitt 28:24 (18:13)
    Tore: Nilsson (5), Ekberg (5/3), Jacobsen (4), Pekeler (4), Bylik (3), Reinkind (3), Wiencek (2), Weinhold (2) für Kiel - Johannessen (5), Röd (4), Golla (3), Jondal (3), Zachariassen (2), Steinhauser (2), Wanne (2/1), Svan (1), Jeppsson (1), Gottfridsson (1) für Flensburg
    Zuschauer: 10.285

    Rhein-Neckar Löwen - HBW Balingen-Weilstetten 37:26 (17:12)
    Tore: Gensheimer (10/2), Kohlbacher (6), Schmid (6), Fäth (5), Groetzki (3), Nielsen (2), Kirkelokke (2), Lagarde (1), Ganz (1), Tollbring (1/1) für die Rhein-Neckar Löwen - Nothdurft (4), Gretarsson (4/2), Lipovina (3), Schoch (3), Saueressig (2), Meschke (2), Niemeyer (2), Taleski (2), Zobel (1), Roller (1), De la Pena Morales (1), Thomann (1/1) für Balingen
    Zuschauer: 5262

    TSV GWD Minden - Die Eulen Ludwigsbhafen 29:23 (13:13)
    Tore: Michalczik (7), Gulliksen (5), Meister (4), Rambo (4), Korte (3), Savvas (2/2), Staar (1), Reissky (1), Knorr (1), Gullerud (1) für Minden - Hofmann (4), Mappes (4), Haider (3), Müller (3), Neuhaus (3), Durak (3/2), Stüber (2), Remmlinger (1) für Ludwigshafen
    Zuschauer: 2089

    MT Melsungen - SC Magdeburg 31:29 (16:13)
    Tore: Reichmann (12/4), Mikkelsen (5), Kuhn (5), Maric (3), Häfner (2), Allendorf (2), Danner (1), Schneider (1) für Melsungen - Hornke (6/3), Lagergren (4), Damgaard (4), Pettersson (4/1), Musa (3), Bezjak (2), O´Sullivan (2), Schmidt (2), Musche (1), Chrapkowski (1) für Magdeburg
    Zuschauer: 4098

  7. Die neue HBL-Saison ist gerade einmal ein paar Wochen alt, da kommt es in Kiel bereits zum großen Kracher.

    In der Sparkassen-Arena empfängt der heimische THW am fünften Spieltag die SG Flensburg-Handewitt (HBL: THW Kiel - SG Flensburg-Handewitt, ab 19 Uhr im LIVETICKER) zum Duell zwischen dem Rekordmeister und dem amtierenden Titelverteidiger.

    Lange Zeit sah es in der Vorsaison nach einer klaren Sache für die SG aus, ehe die Zebras mit dem 20:18-Heimsieg gegen den Nordrivalen am 30. Spieltag noch einmal Spannung in die Meisterschaft bringen konnten. In diesem Jahr will man im Lager des THW den Titelkampf nun von Anfang an spannend halten.

    Wiencek setzt auf Unterstützung der Fans

    Allerdings musste man zuletzt bei der 32:31-Niederlage gegen den SC Magdeburg bereits den ersten Rückschlag hinnehmen und liegt damit einen Zähler hinter Flensburg, die am 3. Spieltag überraschend einen Punkt bei der HSG Wetzlar liegen gelassen, sich beim Sieg gegen Erlangen am Wochenende aber wieder rehabilitiert hatten.

    "Das sind natürlich wichtige Spiele, aber wir dürfen uns nicht verrückt machen lassen", hatte Kiel-Trainer Filip Jícha bereits vor dem Duell gegen Magdeburg gesagt. Nach der Pleite an der Elbe gelten die Worte des Tschechen nun natürlich umso mehr. Vor allem, da die Kieler erst vor drei Wochen im Finale des Supercups gegen den großen Rivalen im Siebenmeterschießen den Kürzeren zogen.

    "Das wird ein ganz anderes Spiel", prognostizierte Kapitän Patrick Wiencek bereits: "Der wichtigste Unterschied ist, wir spielen mit unseren Fans, unserer weißen Wand im Rücken."

    Magdeburg und Rhein-Neckar Löwen im Einsatz

    Neben Kiel und Flensburg sind mit den Rhein-Neckar Löwen und dem SC Magdeburg noch zwei weitere Titelkandidaten im Einsatz.

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    Die Löwen empfangen die HBW Balingen-Weilstetten (HBL: Rhein-Neckar Löwen - HBW Balingen-Weilstetten, ab 19 Uhr im LIVETICKER) in der heimischen SAP-Arena. Während der Aufsteiger aus den ersten vier Spielen bereits vier Punkte einfahren konnte, mussten sich die Löwen bislang nur gegen Flensburg geschlagen geben.

    Der SCM ist hingegen auswärts bei der MT Melsungen gefordert (HBL: MT Melsungen - SC Magdeburg, ab 19 Uhr im LIVETICKER) und will dort mit einem Sieg im Kampf um die Tabellenführung mit dem TSV Hannover-Burgdorf, der erst am Sonntag auf den Bergischen HC trifft, vorlegen.

    So können Sie THW Kiel gegen SG Flensburg-Handewitt LIVE verfolgen:

    TV:Sky
    Stream:Skygo
    Liveticker: Sport1.deund SPORT1 App

  8. Liga-Topspiel in Magdeburg? Verloren. Finale der Klub-WM? Vergeigt. Titel im Supercup? Verpasst. Nach dem Stotterstart in die neue Handball-Saison steht der THW Kiel mit seinem neuen Trainer Filip Jicha schon früh unter Druck. Dem Kracher gegen die SG Flensburg-Handewitt kommt eine wegweisende Bedeutung zu. (HBL: THW Kiel - SG Flensburg-Handewitt ab 19 Uhr im LIVETICKER)

    "Wir müssen jetzt gewinnen", sagte Kiels Kapitän Domagoj Duvnjak bei Sky. Der Druck sei nach der jüngsten Niederlage beim SC Magdeburg (31:32) gewachsen, aber: "Es gibt nichts Besseres, als jetzt gegen Flensburg zu spielen", so der Rückraumspieler, der schon am Mittwoch im Fokus stand. Wohl als Schuss Extramotivation für das 101. Landesderby in der heimischen Sparkassen-Arena gaben die Zebras die Vertragsverlängerung mit dem Ex-Welthandballer bis 2022 bekannt.

    Ein wenig Rückenwind können die Kieler gut gebrauchen. Zwar spielten Duvnjak und Co. in den ersten Spielen unter Jicha nicht schlecht, doch die Ergebnisse waren letztlich ziemlich unglücklich. Der knappen Niederlage gegen Flensburg im Supercup (3:4 im Siebenmeterwerfen) folgten der verpasste Wüsten-Jackpot beim Super Globe (32:34 gegen den FC Barcelona) und jüngst der erste Rückschlag im Meisterkampf der HBL.

    Heimvorteil im Derby gegen Flensburg

    "Jetzt haben wir 10.000 Fans hinter uns, die richtig Druck machen werden. Das wird uns helfen", sagte Duvnjak. Und auch Nationalspieler Patrick Wiencek appellierte an die Zuschauer: "Wir brauchen eine brodelnde, weiße Halle, wir brauchen eine grandiose Stimmung von der ersten bis zur letzten Minute."

    Dem THW, das wird im Vorfeld der nächsten Auflage des Nord-Klassikers deutlich, ist ein wenig das Sieger-Gen abhanden gekommen. "Das ist wie bei Bayern München. Alle freuen sich, wenn die mal nicht Meister sind", sagte Wiencek bei Sky. Doch der Vergleich hinkt, momentan zumindest.

    Flensburg beste Mannschaft Deutschlands

    Klar sind die Kieler im deutschen Handball vor allem finanziell noch immer das Maß aller Dinge, doch vier Jahre ohne Meistertitel nagen am Selbstverständnis des Klubs. Die Zeiten des Meister-Abos sind vorüber, der Rekordmeister ist verwundbar.

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    "Im Moment ist Flensburg die beste Mannschaft Deutschlands", sagt Nationalspieler Steffen Weinhold. Die Zahlen geben ihm Recht: Nach zwei Meisterschaften hintereinander ging im August mit dem Supercup auch der erste Titel der neuen Spielzeit an den Erzrivalen.

    "Flensburg hat in den vergangenen beiden Jahren einen guten Job gemacht. Das nötigt Respekt ab", sagt Wiencek: "Aber als Sportler schaut man nicht zurück, sondern immer nach vorn: Jetzt steht ein neues Derby an, jetzt spielen wir zu Hause." Die Derbystatistik spricht für den THW: 59 Mal gewannen die Kieler, Flensburg siegte in 35 Vergleichen.