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TBK  Damen 2Nachdem auch das Rückspiel gegen Teningen erfolgreich verlief und wir uns auch in Steinen nicht      2 Punkte klauen ließen, kam am 21. Februar das Spiel gegen Waldkirch/Denzlingen.

Die Waldkircherinnen hatten bis dahin erst ein Spiel verloren und das ausgerechnet gegen uns, sie waren auf Revanche aus, doch das wollten wir ihnen nicht so einfach machen. Leider erwischte die Grippewelle unsere Mannschaft ziemlich hart, so dass wir in Waldkirch nur 4 Stamm-Spielerinnen der Damen 2 zur Verfügung hatten. Glücklicherweise haben wir viele engagierte Mädels gefunden, die uns an diesem Tag aushelfen wollten, worüber wir sehr dankbar waren bzw. sind. Trotz dieser sehr ungewöhnlichen Konstellation machten wir es den Gegnern überhaupt nicht einfach. Wir kämpften die vollen 60 Minuten, auch wenn wir teilweise mit 8 Toren hinten lagen, gaben wir nicht auf und kamen somit am Ende auf ein sehr ansehnliches 29:24 für Waldkirch. Das Ergebnis ging völlig in Ordnung, wir waren trotzdem sehr stolz auf die Leistung. Vielen Dank nochmal an alle, die uns an diesem Tag so sehr geholfen haben. J Die Woche darauf setzten wir uns daheim erneut gegen Bad Säckingen durch und sackten die nächsten 2 Punkte ein. In der Hinrunde spielten wir zwei schreckliche Spiele gegen Schopfheim und die HSG Freiburg und mussten 4 Punkte herschenken, dies galt es in der Rückrunde zu verbessern. Das Spiel in Schopfheim war ebenso katastrophal wie das Hinspiel, allerdings konnten wir uns durch ein 20:20 wenigstens einen Punkt sichern. Wir hatten durch die Bank weg keinen guten Tag und scheiterten viel zu oft am gegnerischen Torwart. Zu kämpfen haben wir aber nicht aufgehört und somit war der eine Punkt zumindest ein kleines Trostpflaster gegen unsportlich spielende Schopfheimerinnen. Vergangenes Wochenende empfingen wir nun den Tabellenführer aus Freiburg, das Hinspiel verloren wir mit 17:39. Es gab also einiges für unseren Seelenfrieden wieder gut zu machen. Bereits nach 5 Minuten führten wir mit 3:0, unsere Abwehr stand super und im Angriff wurde sich sogar ohne Ball bewegt (jaaaa, auch das können wir – manchmal). Es entstanden Lücken und die wurden genutzt. Die Freiburger fanden allerdings nach und nach immer besser ins Spiel und wussten ihren Kreis und ihre Außen gut einzusetzen, so dass wir immer mehr Probleme damit bekamen und leider auch Gegentore. Zur Halbzeit führten die Freiburgerinnen daher mit einem Tor. Mit neuem Ehrgeiz und Kampfgeist gingen wir in die zweite Halbzeit, wurden allerdings nicht belohnt. Die HSG baute ihren Vorsprung auf 2 Tore aus, bis bei uns der – in dieser Saison allgegenwertige Kampfgeist – richtig ausgepackt wurde. Die Abwehr stand wieder kompakt und vorne wurde getroffen. Am Ende stand es somit 25:23 für uns! Die Revanche war gelungen, der Tabellenführer geschlagen, der Kampfgeist wurde ein weiteres Mal belohnt und die 4 Minus Punkte aus der Hinrunde wurden zu 3 Plus Punkten. Wir stehen momentan auf dem 4. Tabellenplatz und müssen sagen, die Luft da oben ist zwar genauso gut wie die weiter unten, aber es lässt sich doch viel besser schlafen, wenn man da oben steht.

In diesem Sinne: SCHMIDTEINANDER – OLE!

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