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TBK- Damen 2Alle Wege führen nach Rom (traditionelle Redewendung deren Bedeutung nicht näher festgelegt ist), weswegen auch alle Wege nach Todtnau führen, nur der EINE eben auch über Herbolzheim. (Augen zu und durch).

Eine gemütliche Kaffeefahrt in den berühmten “Black Forrest” erlebten die beiden Zweiten Mannschaften des TBK, am ersten Wochenende des sogenannten Wonnemonats. Vollbepackt mit Spielern, Fans und Verpflegungsmitteln, machte sich der Tross auf die beschwerliche Reise über den Schauinsland, wo von der Sonne leider nicht mehr viel zu sehen war. Im Gegenteil es wurde teilweise neblig, windig und mit 2 Grad plus nicht unbedingt gerade angenehm kuschelig.

Aber wir wollten ja nicht kuscheln, wir wollten siegen. Mit dieser Einstellung waren auch unsere Damen II angereist, hatten aber gegen den Tabellenersten keine Chance. 20:11 Die stehen verdient am oberen Ende.

 

Während sich die Mädels dann auf der Tribüne mit Schorle und sonstigen Getränken vergnügten, für den musikalischen Rahmen sorgte “Startrompeter” Noldi aus Todtnau, mussten unsere Jungs auf dem Spielfeld ran.

Kenzingen konnte sich am Anfang leicht absetzen, die Abwehr war gut organisiert und obwohl die eine oder andere gute Chance nicht verwertet wurde, hatte man bis zum 5:6 die Nase vorn. Dann häuften sich die Fehlwürfe, die Südschwarzwälder konterten erfolgreich und dominierten nun Ihrerseits den Rest der ersten Hälfte, bis zum 14: 13 Halbzeitstand.

Eine bessere Chancenverwertung, sowohl in Überzahl, als auch vom 7-Meter Punkt, hätte unseren Jungs sicherlich gut getan und diese auf Augenhöhe behalten.

Trotzdem ging man mit gutem Vorsatz in die zweite Halbzeit, konnte aber leider nur noch an die Leistung aus den ersten 30 Minuten anknüpfen. Da nutzte auch die One-Man-Show des Nico K. mit zwölf Treffern nicht mehr viel, weil auf des Gegners Seite ein Robin K. mit ähnlicher Ausbeute die gleiche Wirkung erzielte. Außerdem konnten sich bei Todtnau noch einige weiter Spieler hervorheben, was an diesem Tage im Kenzinger Kollektiv einfach nur Mangelware war. Hätte man die vielen Chancen genutzt, die vier 7er nicht verschosse und vielleicht etwas mehr Glück gehabt ???    S’ Schorle hätt viellicht besser geschmeckt, aber noch mehr getrunke hätte mir au nit.

So machten wir uns wieder auf den Weg ins Tal, feucht und fröhlich, mit Wein, Weib und Gesang und obwohl wir nicht am Hirschsprung vorbeifuhren, wurde unterwegs noch ein “Zwölfender” zur Strecke gebracht.

Über Einzelheiten währen der Fahrt, hinterher noch in der Halle, oder später in den umliegenden

Nachtlokalen ist der Redaktion noch nichts bekannt. Vielleicht erfahren wir bis zum nächsten WE mehr.

R.

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