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Handball spielt eine große Rolle

Kenzinger Team bleibt Oberligist / Erfolgreicher Nachwuchs.

Handball bleibt in der Üsenbergerstadt eine Domäne. Die erste Herrenmannschaft konnte in der Oberliga auch im dritten Jahr den Abstieg vereiteln. Gleich drei Nachwuchsteams feierten ihre Meisterschaft. Beim Dreikönigsturnier war die regionale Übermacht gravierend: Alle drei Mannschaften gewannen die Trophäe.

Für Abteilungsleiterin Christina Grieger ist das handballerische Angebot des Turnerbundes ausgewogen, wie sie in der Jahreshauptversammlung versicherte. Spitzen- wie Breitensport hätten sich voll etabliert. Die Nachwuchsarbeit sei in allen Altersklassen vertreten und sehr erfolgreich.

Durch den Weggang erfahrener Spieler war es für Trainer Aurelijus Steponavicius, nicht leicht den jungen Kader auf die Oberliga vorzubereiten. Am Ende lohnten sich die Mühen. Nach einer ausgezeichneten Hinrunde war die zweite Serie aber eher bescheiden. Erst am vorletzten Spieltag glückte der Klassenerhalt. Auch diesmal verlassen den TBK zwei erfahrene Spielgestalter und Torjäger. Alexander Moser versucht sein Glück in der Regionalliga, Boris Zorn beendet seine Laufbahn. Als Neuzugang wurde Philip Schollmeyer verpflichtet: Der TBK baut auf sein handballerisches Talent. Er passe vom Alter und Spielvermögen her absolut ins Vereinskonzept, so Christina Grieger.


Bedingt durch die Berufung mehrere Talente in die erste Garnitur gab es bei der Reserve oft personelle Engpässe. Trotzdem wurde die Bezirksklasse gehalten. Die Herren III, eine "Truppe aus junggebliebenen handballverrückten Oldies", wurde mit der Vize-Meisterschaft belohnt. Die Damen I schnitten mit einem Mittelfeldplatz in der Landesliga überraschend gut ab. Die Damen II überraschten selbst die Experten, denn als Aufsteiger in die Bezirksklasse galten sie von Anfang an als Punktelieferanten, doch die Damen um Trainer Claus Peter Reiner boten Klasseleistungen, die mit dem Ligaverbleib belohnt wurden.

Die Erfolgspalette führte Claudia Emmenecker als Jugendleiterin nahtlos fort. In zehn Altersstufen kann man beim TBK das Handball-Rüstzeug erlernen. Sechs Verantwortliche erwarben die C-Lizenz, die Kooperation mit Grundschule und Gymnasium ist ein solides Fundament und Einstieg in die Sportart. Nicht von ungefähr erreichten die C1- und B1-Mädchen sowie die männliche E-Jugend Titel.

Erstmals findet vom 14. bis 17. Juni in der und um die Üsenberghalle ein Jugendcamp statt.

Mit einem laut Verein erfreulichen Überschuss schlossen die Kassengeschäfte von Harald Bodemer ab. Nach der einstimmigen Entlastung wurden Annette Bolz und Dominik Haipl als zweite Abteilungsleiter bestätigt. Aufgrund des großen Andrangs wird die Jugendleitung auf mehrere Schultern verteilt. Um den weiblichen Bereich kümmert sich Torsten Leonhardt und um den männlichen Nachwuchs t Thomas Kaiser. Die Gesamtorganisation obliegt Marion Winkler.

Britta Veith bleibt Schriftführerin und Harald Bodemer Kassenwart. Auch die beiden Revisoren Bärbel Oertle sowie Dietmar Stärk wurden wieder gewählt.

Christina Grieger terminierte weitere TBK-Veranstaltungen bis zum Saisonbeginn im Herbst. Mitte Juni wird das Yazzo-Würfelturnier ausgetragen, Ende August soll die Mannschaftsvorstellung in der alten Turn- und Festhalle stattfinden.

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